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Landesforsten beenden Holzernte im Vorwerk Holzpolter werden in den kommenden Wochen über den Hauptweg abgefahren

LandesforstenWaldbesucher des Waldgebietes Vorwerk bei Bremervörde können an den Waldwegen große Mengen des nachwachsenden Rohstoffes Holz bestaunen. Auf fünfzig Hektar wurden in den vergangenen Wochen Nadelbäume entnommen, um den jungen Laubbäumen genügend Licht und Raum zum Wachsen zu schaffen. Auch die Moorbiotope erreicht jetzt wieder das Sonnenlicht. Der zuständige Förster Siegfried Rakowitz vom Forstamt Harsefeld betont, dass die Holzerntemaßnahmen dringlich waren. Viele ältere Fichten zeigten zudem im unteren Stammbereich bereits beginnende Fäule, wodurch die Sturmanfälligkeit dieser Bäume Jahr für Jahr zunahm. “Wir haben die frostigen Tage im Januar und Februar genutzt, um das Holz bodenschonend auf Arbeitsgassen an den Hauptweg zu bringen – immer wieder mit witterungsbedingten Unterbrechungen“, sagt der Leiter der Revierförsterei Bevern.
 
Während der Erntearbeiten beantworteten Förster und Forstwirte viele Fragen interessierter Waldbesucher. Die Forstleute wiesen darauf hin, dass es innerhalb von sechzehn Jahren erforderlich sei, für lediglich drei Monate die Wege mit Maschinen und Fahrzeugen stärker in Anspruch zu nehmen. Die meisten Besucher zeigten hierfür Verständnis, zumal einige Wanderwege nicht beeinträchtigt wurden. „Einige Waldbesucher reservierten sich gleich fertig am Weg gestapeltes Brennholz“, freut sich Rakowitz. Gleichzeitig bedankt sich der Revierförster bei den Anwohnern der Sandeskampstraße für die gute Zusammenarbeit. In Absprache mit den Anliegern hatten Mitarbeiter der Landesforsten und eine spezielle Forstmaschine überhängende Bäume entlang des Waldrandes gefällt.
 
Nachdem die Holzernte beendet ist, werden die geernteten Stämme in den kommenden Wochen abgefahren. Dabei kann es auf dem Hauptweg im Vorwerk zu Beeinträchtigungen kommen. Alle Wanderwege sind jedoch frei zu begehen, so dass kein Waldbesucher auf seinen Spaziergang verzichten muss. „Waldbesucher, die den Hauptweg nutzen, sollten festes Schuhwerk tragen oder auf andere Routen wie dem Osteweg ausweichen“, rät der Förster. Nach abgeschlossener Holzabfuhr und bei geeigneter Witterung wird der Hauptweg wieder hergerichtet. „Wir werden nicht nur den ursprünglichen Zustand wiederherstellen, sondern durch Auffüllen und Glätten den Wegezustand verbessern“, verrät Rakowitz.
 
Informationen zum Forstamt Harsefeld finden Sie unter www.landesforsten.de/harsefeld