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Neuer Lebensraum für Libellen Frösche Co Stadt Bremervörde, Ortsrat Elm und NABU werten Kleingewässer auf

Um die Lebensbedingungen für Libellen, Amphibien und andere wassergebundene Arten zu verbessern, wurde kürzlich ein naturfernes Kleingewässer an der Elmer Beeke in der Ortschaft Elm naturnah umgestaltet. Die Maßnahme ist Bestandteil des gemeinsamen Naturschutzvorhabens der Ortschaft Elm, der Stadt Bremervörde und des NABU Bremervörde-Zeven.

„Gerade noch rechtzeitig zur Laichzeit der Amphibien konnten wir die Maßnahme fertigstellen“, freut sich Bremervördes Bürgermeister Detlev Fischer. „Aufgrund der starken Niederschläge in der zweiten Jahreshälfte 2017 war der Boden so stark aufgeweicht, dass wir mit dem Bagger die Fläche nicht befahren konnten“, ergänzt Erich Gajdzik, Ortsbürgermeister von Elm. Die Maßnahme musste daher immer wieder verschoben werden. Aufgrund des Frostes konnte die Fläche nun mit einem Kettenbagger befahren und die Maßnahme umgesetzt werden.

„Es war vorher sehr klein, kreisrund und hatte eine recht steile Böschung“, beschreibt Hans-Hermann Tiedemann, Vorsitzender des NABU Bremervörde-Zeven das ehemals naturferne Gewässer. „Damit sich möglichst viele Arten hier wohlfühlen können, haben wir mit einem Bagger etwas nachgeholfen“, schmunzelt der NABU-Mann. Das Gewässer wurde vergrößert und die Ufer abgeflacht. Sobald die Kälteperiode vorüber ist, soll um das Gewässer herum eine Blumenwiese angelegt werden.

Umgesetzt und unterstützt wurden damit Ideen des Elmer Ortsrates. „Wir stehen im engen Kontakt mit dem NABU, um das Gebiet im Zentrum der Ortschaft Elm für unsere Bürger und den Naturschutz aufzuwerten“, so Ortsbürgermeister Erich Gajzik. „Dabei ist die Kompetenz des NABU, die tatkräftige Unterstützung durch den Ortsrat Elm und das Engagement der Elmer Bürger eine optimale Kombination.“

„Damit wir die Maßnahme umsetzen können, haben wir eine finanzielle Unterstützung der Bingo-Umweltstiftung erhalten“, freuen sich die Projektpartner und bedanken sich an dieser Stelle nochmals für die Förderung. Bedanken möchten sie sich auch beim Baggerfahrer für die gelungene Ausgestaltung des Gewässers.