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Benannt wurde der Wirtschaftspreis nach dem Bremervörder Kaufmann, Fleckenbürgermeister und Gründer der Sparkasse, Friedrich Conrad Degener (1807-1887), der eine der prägenden Persönlichkeiten im 19. Jahrhundert war. Die Skulptur spiegelt die dreifaltige Verbindung zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung wieder, findet ihren Ausdruck in der Trägerschaft durch Stadt, Sparkasse und Wirtschaftsgilde und vereint Kommunikation, Kompetenz und Stärke in sich.

Die Skulptur ‚Cooption’ schuf der Stader Künstler Thomas Werner (www.Atelier-ThomasWerner.de). Thomas Werner hierzu:

„Mit einem Wirtschaftspreis sind viele Ideen, Vorstellungen und Hoffnungen verbunden. Für den Preisträger bedeutet der Preis eine Anerkennung der Unternehmensentwicklung. Für alle anderen kann die gewürdigte Leistung des Preisträgers eine Kurskorrektur anschieben.
Jedenfalls werden durch einen Wirtschaftspreis in einer Stadt oder Region wieder Fragen bearbeitet, die möglicherweise schon länger nicht mehr gestellt wurden. Es wird kommuniziert, andere werden ins Boot geholt. Neue Netzwerke entstehen. Die Perspektiven verändern sich.

Die Skulptur ‚Cooption’ des Wirtschaftspreises der Stadt Bremervörde – getragen von der Stadt Bremervörde, der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde und der Bremervörder Wirtschaftsgilde e.V. - visualisiert erlebbar: gesetzte Impulse zeigen Wirkungen.

Impulse sind Krafteinwirkungen von außen, formen plastisch eine Mulde (konkav). Sie bewegen die Materie. Die Wirkungen wölben sich an anderer Stelle in den Raum (konvex). Kräfte von innen werden mobilisiert. Verschiedene Impulse ergeben mehrere Wirkungen, und im Zusammenklang entsteht das „auf“ und „ab“, vergleichbar den Wellen.

Auf der einen Seite des Steinquaders sind neun Mulden angeordnet, bildlich Eindrücke der Impulse – auf der anderen Seite erheben sich neun Wölbungen, bildhaft für den Output. Die Neuner-Gliederung vorne und hinten liegt wie ein Netz auf der Fläche. Außerdem spiegelt sich die Umwelt in den glänzenden Wölbungen: und genau da hinein wirken sie.

Die grob behauenen Seitenflächen der Skulptur lassen die Ausbreitung des Sichtbaren zu. Der Glanz präzise polierter Flächen zeigt alle Qualitäten des Materials, bringt es auf den Punkt.
Der Schwarze Kalkstein (Nero Marquinia) des Karbon mit weißen und grauen Calcitadern wird in Spanien aus dem Berg gebrochen. Stein ist aus Lebendigem gewordenes festes Material. Absinkende Schlämme organischer Materialien wurden vor Urzeiten verdichtet. Mit seiner Härte steht er für Beständigkeit. Künstlerisch bearbeitet, lässt er Lebendiges wieder erscheinen. Der Titel für die Skulptur entstand aus meinem Verständnis der Grundidee des Wirtschaftspreises: 'Cooption'.“

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