Die Kita feiert mit vielen Attraktionen – und einem Bürgermeister auf Socken
Unter dem Motto „Kunterbunte Wunderwelt“ hat die Kita Elm zum großen Kita-Fest geladen. Halb Elm war auf den Beinen, schließlich haben fast alle einen Bezug zu der Einrichtung. Eltern, Kinder, Großeltern – alle verlassen sich seit Jahrzehnten auf die Kinderbetreuung oder waren selbst als Kinder in der Einrichtung. Gestartet ist die heutige „Kita Kunterbunt“ 1969 als Spielkreis mit einer Vor- und einer Nachmittagsgruppe. Bis 2017 war das Zuhause ein Raum im Feuerwehrgebäude Elm. Nachdem die Grundschule nebenan geschlossen wurde, erfolgte hier ein Umbau und im Sommer 2017 schließlich der Umzug. Derzeit hat die Einrichtung drei Gruppen, betreut werden Kinder ab einem Jahr bis zur Einschulung.
Rund elf Mitarbeitende kümmern sich um die 59 Kinder. Und die haben sich beim Kita-Fest mächtig ins Zeug gelegt. Zur Begrüßung in der Turnhalle gab es eine mitreißende Vorführung der Kinder mit dem Lied „Oben gute Laune“. Und die (erwachsenen) Gäste ließen sich nicht lange bitten und machten mit. Auch Ortsbürgermeister Erich Gajdzik und Vanessa Zobel, Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Bürgermeisterin von Bremervörde. Sie war als Vertreterin der Stadt dabei und stellte in Richtung des Ortsbürgermeisters scherzhaft fest: „Auf Socken haben wir noch keinen Termin gemeinsam absolviert, Erich.“ Denn vorschriftsmäßig mussten alle ihre Schuhe beim Betreten der Turnhalle ausziehen. In ihrem Grußwort betonte Zobel die Bedeutung einer verlässlichen Kinderbetreuung und dass man als Eltern darauf angewiesen ist, dass sich die Kinder wohl fühlen. Denn nur dann könne man die Kleinen guten Gewissens jeden Morgen in die Obhut einer Kita geben. Auch der Bürgermeister Gajdzik bedankte sich beim gesamten Kita-Team für den täglichen Einsatz und die Organisation des Festes.
Nach diesem „offiziellen“ Teil hieß es dann: Spaß und Spiel für jedermann, besonders für die Kleinen. Im Angebot waren unter anderem ein Bewegungs-Glücksrad, Enten angeln, Fußball-Dart, Kinderschminken, Tattoo-Station, Riesenseifenblasen, eine Tombola und ein Luftballon-Künstler. Auch für kulinarische Stärkungen war gesorgt: Es gab eine Grillstation, Salat-Buffet, Popcorn-Maschine, Slush-Eis, Kuchen-Buffet und schließlich kam auch noch ein Eiswagen. Keiner musste das Fest hungrig verlassen.
Wer nicht richtig mitspielen wollte, war der Wetter-Gott. Immer wieder kamen dunkle Wolken und Regen auf. Doch die Gäste ließen sich die Feierlaune nicht nehmen. Schließlich war auch „drinnen“ einiges geboten. Die Kita-Räume, das Bürgerhaus und die Turnhalle boten genügend Attraktionen im Trockenen. Alles war festlich und dem Motto entsprechend bunt geschmückt.




