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Solardachkataster im Landkreis Rotenburg (Wümme)

Eine wirtschaftlich sinnvolle Nutzung der Solarenergie für den Eigenverbrauch ist sowohl für viele Privathaushalte als auch für Unternehmen und Kommunen im Landkreis von großem Interesse. Aus diesem Grund hat der Landkreis ein kreisweites Solardachkataster entwickelt, über das sich Interessierte kostenlos online über die grundsätzliche Eignung ihrer Gebäude für eine Solaranlage informieren können. Das Solardachkataster ist unter

https://solarkataster.lk-row.de/

zu finden.

Mit dem Solardachkataster erhalten alle Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich über die Eingabe der Adresse oder eine Landkreiskarte die eigenen Gebäude anzeigen zu lassen und mittels einer farblichen Kennzeichnung zu erkennen, welche Dachflächen voraussichtlich für eine Solaranlage geeignet sind und welche nicht. Dabei wird sowohl die Eignung für Photovoltaik, also die Erzeugung von Strom aus Sonnenlicht, als auch für die Solarthermie, die Gewinnung von Wärme, dargestellt. Zusätzlich verfügt das Kataster über einen Wirtschaftlichkeitsrechner der zeigt, wie hoch die Investitionen sowie der mittelfristige wirtschaftliche Nutzen einer Solaranlage voraussichtlich sein werden.

Mit dem Solardachkataster hat der Landkreis ein unkompliziertes und benutzerfreundliches Werkzeug entwickelt. Die leicht zugänglichen Einstiegsinformationen sollen das Interesse und die Investitionsbereitschaft der Menschen an der solaren Energieerzeugung fördern. Wer sein Gebäude aufruft, erhält eine erste Bewertung. Es können nicht alle baulichen Besonderheiten wie z.B. Gauben oder Dachfenster berücksichtigt werden. Die Nutzung ersetzt deshalb keinesfalls die konkrete Beratung und Planung durch ein Fachunternehmen. Auch wenn ein Gebäude nach der Eignungsbeurteilung im Solardachkataster zunächst nicht unbedingt als geeignet dargestellt wird, kann eine Kontaktaufnahme mit einem Fachunternehmen empfehlenswert sein. Dieses verfügt über vielfältige Praxiserfahrungen hinsichtlich der möglichst optimalen Ausgestaltung der Eigenstromnutzung. Gegebenenfalls lässt sich so ein zunächst weniger geeignetes Hausdach mit einigen Anlagenmodifikationen im Einzelfall doch sinnvoll zur Solarstrom- oder -wärmeerzeugung nutzen.

Das Solardachkataster ist eine Maßnahme aus dem integrierten Klimaschutzkonzept. Darin ist das Ziel formuliert, bis zum Jahr 2030 30 Prozent Strom und Wärme im Kreisgebiet aus erneuerbaren Quellen zu produzieren. Der Landkreis ruft alle Einwohnerinnen und Einwohner zur Mitwirkung auf. Mit der Nutzung von selbst produziertem Solarstrom vom eigenen Dach kann jeder Hausbesitzer einen Beitrag zur Energiewende leisten und den Klimaschutz fördern.